CMS, Sudhaus & Partner
< busy.Flipp: CMS baut Brücken
Mittwoch 5. Januar 2011 07:53 Kategorie: Systemtechnik

Gutenberghaus setzt auf virtualisierte Serversysteme


Das Gutenberghaus setzt seit Kurzem auf virtualisierte Serversysteme. Laut Gutenberghaus-Systemadministrator Christian Wilhelm bieten die neuen Systeme gegenüber den bisher betriebenen konventionellen Serversystemen sowohl eine höhere Flexibilität als auch mehr Stabilität und ein einfacheres Management. So kann die Unternehmensgruppe nun die Ressourcen wie Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher besser ausnutzen und die Systemressourcen dynamisch an die Anforderungen anpassen. „Nun kann man zum Beispiel einzelnen Systemen mehr Arbeitsspeicher zuweisen“, erläutert Wilhelm. Das bringt auch Vorteile für die Arbeitsabläufe und die Kunden der Gutenberghausgruppe mit sich, weil eine einfachere Sicherung der Systeme und Daten möglich ist. „Und auch bei Serverausfällen sind wir durch ein automatisches Failover nun sicherer aufgestellt“, so der IT-Chef. Größter Vorteil sei, dass nun stabilere und schnellere Serversysteme zu weniger Unterbrechungen im Arbeitsprozess führten, ergänzt er. Aus diesen Gründen hat das Gutenberghaus inzwischen auch ein Cluster aus virtualisierten Serversystemen im Plusserver- Rechenzentrum stehen, auf dem das Webhosting betrieben wird, mittlerweile werden sogar einzelne Desktops virtualisiert. „Das ist insgesamt alles schneller, besser und zuverlässiger als zuvor“, sagt auch Carsten Busch, Internet-Fachmann des Hauses.

Das neue System ist aber nicht nur gut für Arbeitsabläufe und Kunden, sondern auch gut für die Umwelt. Es braucht deutlich weniger Strom und hat eine geringere Abwärme, was dazu führt, dass das Serversystem weniger gekühlt werden muss. Wilhelm zeigt sich nach den bisherigen Erfahrungen mit dem System begeistert. „Die Virtualisierungstechnologien schaffen einen deutlichen Mehrwert in der Unternehmens-IT. Ressourcen werden sinnvoll gebündelt und optimal ausgenutzt, die Systeme sind schneller an neue Anforderungen anzupassen und auch die Verfügbarkeit der Systeme lässt sich deutlich steigern“, sagt er. Für ihn ist das eine Technologie, die sich in jedem Unternehmen, das eine eigene IT in der Größenordnung ab etwa 3-5 konventionellen Servern betreibt und diese aktualisieren muss, lohnt. Das Gutenberghaus hat in die neuen Serverstrukturen – also für Software, Garantieverlängerungen und Hardware (Server, Storage, USV) für die Standorte Stadtlohn und Dillenburg rund 100.000 Euro investiert.